Alltagskultur im Kiez
"Brennholz für Kartoffelschalen": an diesen Tauschhandel in der Kriegs- und Nachkriegszeit erinnern sich ältere Menschen bei einem Besuch der Weddinger Kinderfarm - und sie erzählen darüber. Sie erfreuen sich an einem Ort, der sie an "die gute alte Zeit erinnert, als hier noch alles voller Grün und Gärten war".
Das Tier als Türöffner
Ponys, Ziegen, Schafe, mexikanische Hausschweine, Hühner, Enten, Gänse, Meerschweinchen, Kaninchen, Hunde und Katzen leben zusammen auf dem Bauernhof. Für Kinder ist dies eine Idylle. Hier können sie sinnvoll ihre Freizeit verbringen. Sie können spielerisch und frei von unnötigen Zwängen Naturkreisläufe erfahren und gestaltend eingreifen.
Gewalt ist öde
Schon der alte Friedrich Fröbel schrieb: "Am Tier zuerst übt sich das Kind in Barmherzigkeit oder in Grausamkeit, und erwachsen wird es dann barmherzig und hilfsbereit oder unbarmherzig und selbstsüchtig gegen seine Mitmenschen". Der Umgang mit Tieren fördert die Selbst- und Fremdwahrnehmung. Er befriedigt Bedürfnisse nach Körperkontakt und sozialer Nähe. Er erleichtert den Kontakt untereinander und fördert die Kommunikation und Kooperation in der Gruppe. Die Nähe und Liebe zu Tieren steigert die Motivation, Neues zu lernen und bietet gute Voraussetzungen zur Vermittlung positiver Lebensnormen und Lebenswerte.
Offen für Alle
Bis auf den Ruhetag am Montag ist unsere Farm jeden Tag von 10.00-18.00 Uhr geöffnet. Während der Schulzeit ist an Werktagen die Zeit von 10.00-13.00 Uhr angemeldeten Gruppen vorbehalten.